Max Ackermann

                 
       

© VG Bild-Kunst Bonn, 2004

 

Max Ackermann, 1887 in Berlin geboren, zählt zu den frühen Protagonisten der abstrakten Malerei im deutschen Südwesten. Nach Lehrjahren an den Kunstakademien in Dresden, München und Stuttgart,   entwickelt er ab 1918 seine ungegenständliche Bildsprache in Anlehnung an musikalische Kompositionsprinzipien. Spannungsvolle Elemente wie   Hell-Dunkel-Kontraste, kalte und warme Farbakkorde, aktive und passive Elemente, Fläche und Linienspiel aktivieren den Bildraum wie eine harmonische Melodie.  Mitte der 50er Jahre malt der in Horn und Stuttgart lebende Künstler die Werkreihe „Überbrückte Kontinente“, die seine metaphysische Bildauffassung besonders gut veranschaulicht:

„Der gegenstandsfreien Malerei fällt das Gebiet des Feierlichen, Festlichen, Hymnischen, ja Sakralen zu.  Solche Malerei pocht an die Seele des Beschauers und lässt stille Ergriffenheit erwachsen.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Max Ackermann

Überbrückte Kontinente, Öl auf Leinwand

           
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