Curth Georg Becker

                 
       

© VG Bild-Kunst Bonn, 2004

 

Die künstlerischen Wurzeln des gebürtigen Singeners Curth Georg Becker fußen ganz auf der an französischer Moderne orientierten Maltradition, die ihm an der Düsseldorfer Kunstakademie vermittelt wurde. Dort stand die einzigartige Farbauffassung des Fauvisten Henri Matisse im Zentrum des Interesses. Beckers künstlerisches Augenmerk zielt auf seine Werkzeuge Farbe und Form, er versteht sich als Künstler zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit: „Das Primäre ist für mich immer das Malen, das von den Sinnen her aufgebaute Arbeiten mit Farben; Die Form muss so vereinfacht werden, dass sie ohne abzulenken sichtbar wird.“ Werke der 50er Jahre wie dieses Blumenstück stehen im Zeichen einer ganz aus der Farbe, aus der leuchtenden Rhythmisierung kristallin gebrochener Facetten herausgetriebenen Bildstruktur. Von 1950 bis zu seinem Tod 1972 ist Becker neben seinen Aufträgen für großformatige Wand- und Fensterbilder als künstlerischer Leiter der Singener Kunstausstellungen tätig und damit ein wichtiger Vermittler der Klassischen Moderne in der Bodenseeregion.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Curth Georg Becker, Rittersporn

1954, Öl auf Leinwand

           
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