Walter Herzger

                 
           

Walter Herzger, einer der herausragendsten Künstler des deutschen Südwestens, 1901 in Leipzig geboren, wird der „verlorenen Generation“ zugerechnet, da seine künstlerische Laufbahn und Karriere als Leiter der graphischen Werkstätten an der Kunstschule Burg Giebichenstein 1933 von den Nationalsozialisten unterbrochen wird. Nach Kriegseinsatz und Gefangenschaft, lässt er sich auf der Höri nieder, wo er bis zu seinem Tod 1985 lebt. Seine stets gegenstandsgebundenen Werke wirken in ihrer kargen Komposition wie eine inszenierte Geometrie der Natürlichkeit. Reduktion von Form und Farbe, stille Ausgewogenheit und harmonische Farbklänge zeichnen seine Arbeiten aus. Eine zweite Bildwirklichkeit schimmert durch und behauptet das Rätsel, das sich hinter all diesen Chiffren des Einfachen verbirgt: „Mich verlangt nicht nach Formen, sondern nach dem Mark der Formen.“ 

 

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
  Walter Herzger, Kirche in Veltin und Friedhof, 1948, Öl auf Karton
           
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