Waldemar Maier

                 
           

Im klassischen Dreiviertelprofil präsentiert sich das als Schulterstück ausgeführte Selbstportrait. Waldemar Maier, 1913 in Singen geboren, als Beamter und später selbständiger Kaufmann tätig, wendet sich ab 1972 verstärkt der Malerei zu. Frühen Anstoß zur Kunst erfährt er bereits durch seinen Zeichenlehrer am Gymnasium, Franz Ziegelmüller, der ihm in späteren Jahren auch Privatunterricht erteilt. Maier, der sich autodidaktisch der Kunst nähert, orientiert sich vornehmlich an der expressionistischen Formensprache wie sie die Kunst vor und nach dem ersten Weltkrieg bestimmte. Locker gesetzte, stark farbige Flächen akzentuieren Hintergrund und Körper, während im Gesicht der Inkarnat-Ton vorherrscht. Ohne Blickkontakt zum Betrachter aufzunehmen, treten die strengen Gesichtszüge des Künstlers in den Vordergrund.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Waldemar Maier

Selbstportrait mit Hut, Tempera auf Pappe

           
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