Alfred Manessier

                 
        © VG Bild-Kunst Bonn, 2004  

Das vorliegende Blatt „Gang nach Golgatha“ entstammt dem 15-teiligen Zyklus Passion II von Alfred Manessier. 1911 in St. Ouen geboren, nimmt er sein Studium der Architektur und der Malerei in Paris auf. Ab 1943 erfolgt die verstärkte Hinwendung zu religiösen Themen. In seinen Bildfindungen überwiegen zwar abstrakte Tendenzen, eine allgemeine figurative Wirklichkeit bleibt jedoch spürbar. Unter den Malern seiner Generation besitzt Manessier die seltene Fähigkeit,  mit abstrakten Ausrucksmitteln religiöse Themen darzustellen. Dabei liegt für ihn der hauptsächliche Grund zur Beschäftigung mit gegenstandsfreier Malerei im Religiösen; er empfindet die bildliche Verzerrung des Gegenstandes als ehrfurchtslos und den heutigen Menschen als zu unwürdig, Gott darzustellen. 

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Alfred Manessier, Passion II, VII. Der Gang nach Golgatha, 1978, Farblithographie

           
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