Jean Paul Schmitz

                 
        © Wieland Schmitz, 2004  

Jean Paul Schmitz siedelt als 50-Jähriger vom Schwarzwald an den Bodensee über: „Man preist mit Recht die Sonne Homers, die Helligkeit Griechenlands. Ähnliches finden wir auch hier am See, in der hellsten deutschen Landschaft. Die Motive hier zwingen deshalb schon zu aufgehellter Farbigkeit, und ich bemühe mich, ihnen gerecht zu werden.“ Der 1899 in Wesseling geborene Künstler, der seine Prägung durch die frankophil bestimmte Kunstauffassung an der Düsseldorfer Akademie und seine vielfach unternommenen Auslandsaufenthalte erhält, strebt in seinem gegenstandsgebundenem Schaffen nach Formvereinfachung und harmonischen Farbkontrasten. Dieses Werk von dekorativer Ausdrucksqualität offenbart dem Betrachter die entspannte Stille einer Winteridylle auf der Bodenseehalbinsel Höri. Anstelle von winterlicher Trostlosigkeit dominieren heitere, lichterfüllte Farbkontraste.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Jean Paul Schmitz, Dorfstraße im Schnee, 1963, Öl auf Leinwand

           
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