Rudolf Schoofs

                 
           

Rudolf Schoofs, Jahrgang 1932, gibt in seinen gegenstandsfreien Bildfindungen bevorzugt Landschaften oder Stadtlandschaften wie auch im vorliegenden Werk wieder. Obwohl der Bildtitel konkrete Assoziationen intendiert, zeigt sich Schoofs an der eigentlichen Vedute uninteressiert. Er verschreibt sich ganz den graphischen Strukturen der Hochhaus-Architektur, der Rhythmik des Linearen, ihrer sich verändernden Verdichtung und Auflösung. Das bis an die Bildränder gezogene, scheinbar wuchernde Geflecht aus sich kreuzenden Pinselschwüngen suggeriert einen pulsierenden, aus der Vogelperspektive gesehenen Tiefenraum, der sich zwischen dem Netzwerk hindurch bis zum Bildgrund ausdehnt.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Rudolf Schoofs

 New York, 1982/83, Öl auf Leinwand

           
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