K.R.H. Sonderborg

                 
           

Kurt Rudolf Hoffmann, Jahrgang 1923, nimmt 1951 den Künstlernamen K. R. H. Sonderborg nach seinem Geburtsort in Dänemark an. Nach dem Studium an der Landeskunstschule in Hamburg beginnt er mit Tuschezeichnungen, in denen sich verselbständigende Lineamente den Bildgrund überziehen und ganz im Sinne des action painting die rasche, impulsiv gelenkte Armbewegung des Künstlers erkennen lassen. Während Sonderborgs Werke im Sinne der informellen Malweise Ausdruck einer spontanen Empfindung sind und formal häufig von Motiven des täglichen Lebens angeregt werden, folgen sie zugleich einem eigenen kompositorischen Rhythmus. Die Ausdrucksmittel seiner Bilder reichen von breitspurig gewischten Turbulenzen bis zu feinen kalligraphischen Zeichen. Sonderborg, der als Hauptvertreter des deutschen Informel gilt, äußert sich zu seinen Stenogrammen: „Es liegt mir daran, dass sichtbar ist: die Schönheit und der Rhythmus unserer technischen Umwelt sowie der Schlag des menschlichen Herzens.“

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

K.R.H. Sonderborg

 Oberleitung, 1978, Lithographie

           
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