Rudolf Stuckert

                 
           

Rudolf Stuckert, 1912 in Hilden geboren, erhält seine künstlerische Prägung an der Düsseldorfer Kunstakademie, die in der Tradition der französischen Kunstauffassung, dem Primat der Farbe steht. Nach Ausstellungsverbot und der Vernichtung seines Frühwerkes durch einen Bombentreffer beteiligt sich Stuckert nach Ende des Zweiten Weltkrieges an der Gründung der Künstlergruppe „Neue Rheinische Sezession“, bevor er 1947 nach Wangen übersiedelt. Seinem Schaffen fehlen expressive Züge, er verschreibt sich ganz der wohlgefügten Bildharmonie aus streng aufgebauten, geometrisch stilisierten Konstruktionen, die seine Sujets - vornehmlich Landschaften und Varietészenen - in eine unwirkliche, unnatürliche Welt entrücken. Häufig finden Kreis- und Ovalformen als symbolbehaftete Grundmotive Eingang in seine unverwechselbaren Bildfindungen. Klare Farben und statische Formen kennzeichnen Stuckerts stringenten, architektonisch durchkomponierten Stil.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Rudolf Stuckert

 Hegau III, 1977, Öl auf Leinwand

           
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