Herbert Zangs

                 
           

Rhythmus und Dynamik sind die vorherrschenden Elemente in den Werken von Herbert Zangs, dessen Arbeiten zur Stilrichtung der informellen Malerei gezählt werden. Nach seinem Studium an der Kunstakademie Düsseldorf und zahlreichen Reisen innerhalb Europas, nach Amerika und Asien, lebte er seit 1973 wieder in Deutschland. Zangs geht bei seinen Bildern nicht von einer unberührten, neutralen Fläche aus, die es zu gestalten gilt, sondern von einem materiellen Gebilde, das er bereits im Objekt vorfindet und das seine eigene Realität besitzt. Sein künstlerischer Ansatz zielt dahin, die Bildoberfläche energetisch zu durchdringen, indem er beispielsweise unter zu Hilfenahme von Scheibenwischern oder Peitschen die Bildmaterie zum Fließen bringt. Zangs orientiert sich stark an dem richtungsweisenden Vorgehen von Lucio Fontana, der mit der Perforierung der Leinwand die Grenze zwischen Bild und Relief aufhebt.

 
 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Herbert Zangs, Ohne Titel,

1993, Dispersion auf Karton

           
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